Digitale Speisekarte erstellen: kostenlos und Schritt für Schritt
So erstellen Sie eine digitale Speisekarte mit QR-Code: was sie ist, was sie wirklich kostet, was in Deutschland rechtlich gilt und wie Sie den ersten Monat kostenlos testen.
Eine digitale Speisekarte ist eine Speisekarte, die Gäste per QR-Code auf dem eigenen Handy öffnen, ohne App und ohne Anmeldung. Mit doXmenu erstellen Sie sie in etwa 5 Minuten selbst, oder das Team legt sie innerhalb von 24 Stunden für Sie an. Der erste Monat ist kostenlos und ohne Kreditkarte, danach kostet sie 12.99€ pro Monat im Jahrestarif. Diese Anleitung zeigt jeden Schritt, die echten Kosten und was in Deutschland rechtlich gilt.
Was ist eine digitale Speisekarte?
Eine digitale Speisekarte, auch digitale Menükarte oder Online-Speisekarte genannt, ist eine Webseite mit Ihren Gerichten, Preisen, Fotos und Allergenen. Der Gast scannt den QR-Code auf dem Tisch mit der Handykamera, und die Karte öffnet sich im Browser. Weil die Karte online liegt, ändern Sie einen Preis einmal im Dashboard, und jeder Gast sieht ihn sofort: am Tisch, über Google und in Ihrem Instagram-Profil.
Wichtig ist der Unterschied zu einer PDF-Datei hinter einem QR-Code. Ein PDF ist nur die gedruckte Karte als Datei. Auf dem Handy muss der Gast zoomen, es gibt keine Sprachauswahl, und jede Preisänderung heißt: Datei neu gestalten, neu hochladen. Eine echte digitale Speisekarte ist für das Handy gebaut, zeigt die Sprache des Gastes und lässt sich in Sekunden ändern.
Digitale Speisekarte erstellen: Schritt für Schritt
- Konto anlegen. Registrieren Sie sich unter admin.doxmenu.com. Der erste Monat ist gratis, eine Kreditkarte brauchen Sie dafür nicht.
- Kategorien anlegen. Zum Beispiel Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts, Getränke und Weine. Halten Sie die Struktur so, wie Ihre Gäste bestellen, nicht so, wie die Küche arbeitet.
- Gerichte eintragen. Name, kurze Beschreibung, Preis und Foto. Ein Profifoto ist nicht nötig: Tageslicht, ein ruhiger Hintergrund und ein Bild pro Gericht reichen für eine Karte, die auf dem Handy gut aussieht.
- Allergene und Sprachen ergänzen. Markieren Sie bei jedem Gericht die 14 Hauptallergene und wählen Sie die Sprachen Ihrer Gäste. Die integrierte automatische Übersetzung übernimmt die Texte.
- Design anpassen. Logo, Farben, Schriften und Hintergrund, damit die Karte aussieht wie Ihr Lokal und nicht wie eine Vorlage, die auch der Nachbar benutzt.
- QR-Code drucken und aufstellen. Der QR-Code wird automatisch erstellt. Drucken Sie ihn selbst aus oder bestellen Sie fertige Tischaufsteller.
Für eine kleine Karte mit wenigen Kategorien sind Sie in etwa 5 Minuten fertig. Eine große Karte mit Fotos für jedes Gericht dauert länger; hier lohnt es sich, zuerst Namen und Preise einzutragen und die Fotos nach und nach zu ergänzen. Die Karte ist ab dem ersten Gericht online.
Digitale Speisekarte erstellen lassen
Wenn Sie keine Zeit haben, die Karte selbst einzutragen, schicken Sie Ihre bisherige Speisekarte und Ihr Logo per WhatsApp an das doXmenu-Team. Das Team legt die digitale Speisekarte innerhalb von 24 Stunden an. Danach gehört die Karte Ihnen: Jede weitere Änderung machen Sie selbst im Dashboard, ohne auf jemanden zu warten. Neue Kunden erhalten dazu 20 kostenlose QR-Aufkleber.
Was kostet eine digitale Speisekarte?
doXmenu hat einen Funktionsumfang und drei Abrechnungsarten. Jeder Tarif enthält alle Funktionen, es gibt keine teurere Stufe, keine Provisionen und keine Gebühren pro Tisch.
| Tarif | Preis pro Monat | Abrechnung |
|---|---|---|
| Jahrestarif | 12.99€ | 155.88€ pro Jahr |
| Halbjahrestarif | 13.99€ | 83.94€ alle 6 Monate |
| Monatlich | 14.99€ | monatlich |
Zum Vergleich: Ein typisches Restaurant mit 20 bis 25 Tischen gibt für gedruckte Speisekarten 450 bis 1.000€ im Jahr aus, wenn man Nachdrucke bei Preisänderungen, Saisonkarten und beschädigte Karten mitzählt (doXmenu-Kundenangaben, 2026). Jede zusätzliche Sprache ist auf Papier ein weiterer Druck, auf der digitalen Speisekarte ist sie im Preis enthalten. Ihre eigenen Zahlen rechnen Sie mit dem Ersparnisrechner nach (auf Englisch).
Digitale Speisekarte kostenlos: was wirklich gratis ist
Der erste Monat ist bei doXmenu komplett kostenlos, mit allen Funktionen und ohne Kreditkarte. In diesem Monat bauen Sie die vollständige Karte, stellen die QR-Codes auf und sehen, wie Ihre Gäste sie nutzen. Danach entscheiden Sie, ob Sie bleiben. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht; dafür bekommen Sie ab dem ersten Tag denselben Funktionsumfang, den zahlende Kunden haben, statt einer abgespeckten Gratisversion.
Der QR-Code für die Speisekarte
Der QR-Code ändert sich nie. Er verweist auf die Adresse Ihrer Speisekarte, nicht auf ihren Inhalt. Sie können Preise und Gerichte beliebig oft ändern, ohne einen einzigen Code neu zu drucken. Genau das macht die digitale Speisekarte günstiger als Papier.
- Größe: Drucken Sie den Code mindestens 3 × 3 cm groß, damit er vom Sitzplatz aus sicher scannt.
- Platz: Ein Code pro Tisch, am Rand und zum Gast gedreht. Dazu einen am Eingang und einen an der Bar.
- Material: Für drinnen reichen Acryl oder Holz, für die Terrasse sind Aluminium und Edelstahl robuster.
Im doXmenu Shop gibt es Tischaufsteller aus Aluminium (3.25€), Acryl (4.50€), Edelstahl (5.99€) und Holz (6.49€), QR-Würfel aus Holz ab 2.45€ und QR-Aufkleber ab 0.65€ pro Stück, jeweils mit kostenlosem Design und kostenlosem Versand ab 30€. Sie müssen dort aber nichts kaufen: Der Code funktioniert genauso gut, wenn Sie ihn selbst ausdrucken. Mehr zur Auswahl im Ratgeber QR-Code Tischaufsteller und Speisekartenständer.
Getränkekarte und Weinkarte
Getränke, Cocktails, Kaffee und Weine legen Sie als eigene Kategorien in derselben digitalen Speisekarte an, mit Foto, Preis und Beschreibung. Weine ordnen Sie zum Beispiel nach Rot, Weiß, Rosé und Schaumwein. Gerade bei Weinen zahlt sich die digitale Karte aus, weil sich Jahrgänge und Preise oft ändern. Die Einzelheiten stehen im Ratgeber digitale Getränkekarte erstellen.
Allergene, Zusatzstoffe und Preise: was rechtlich gilt
Für eine digitale Speisekarte gelten dieselben Pflichtangaben wie für eine gedruckte. Die wichtigsten in Deutschland, Stand 2026:
- Allergene: Die EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV, Verordnung 1169/2011) verlangt, dass die 14 Hauptallergene auch bei loser Ware angegeben werden, also auch im Restaurant. Auf der digitalen Speisekarte markieren Sie sie direkt am Gericht.
- Zusatzstoffe: Bestimmte Zusatzstoffe, etwa Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Koffein, müssen ebenfalls kenntlich gemacht werden, meist über Fußnoten an der Speise.
- Preise: Die Preisangabenverordnung verlangt, dass Gäste die Preise vor der Bestellung sehen können, und dass neben dem Eingang ein Preisverzeichnis der wichtigsten Speisen und Getränke hängt.
Viele Betriebe halten deshalb zusätzlich zur QR-Speisekarte eine gedruckte Karte bereit, für den Aushang am Eingang und für Gäste ohne Smartphone. Wenn Sie im Einzelfall unsicher sind, fragen Sie bei Ihrer Lebensmittelüberwachung oder Ihrem DEHOGA-Landesverband nach. Mehr zur Kennzeichnung im Ratgeber Allergenkennzeichnung für die Gastronomie.
Mehrsprachige Speisekarte für Touristen
doXmenu unterstützt 18 Menüsprachen, darunter Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Türkisch und Russisch. Alle 18 sind im Preis enthalten. Der Gast wählt seine Sprache mit einem Tippen, und dieselbe Karte, derselbe QR-Code und dieselben Preise gelten für alle. In Touristenregionen, Hotels und an Messestandorten spart das den Druck einer eigenen Karte für jede Sprache.
Digitale Speisekarte ohne QR-Code teilen
Jede doXmenu-Speisekarte hat eine eigene Webadresse. Tragen Sie diese Adresse im Google-Unternehmensprofil als Link zur Speisekarte ein, setzen Sie sie in Ihre Instagram-Bio oder schicken Sie sie per WhatsApp an Gäste, die reservieren. So sehen Gäste die Karte schon, bevor sie kommen, und das ist oft der Moment, in dem sie sich für Ihr Lokal entscheiden.
Checkliste vor dem Start
- Alle Preise einmal gegen die Kasse geprüft
- Bei jedem Gericht die Allergene markiert
- Die Übersetzungen der meistbestellten Gerichte gelesen
- Die Karte auf dem eigenen Handy geöffnet, im WLAN und im Mobilfunknetz
- Den QR-Code vom Sitzplatz aus gescannt, nicht nur aus der Nähe
- Den Link im Google-Unternehmensprofil eingetragen
- Eine gedruckte Karte für den Eingang und für Gäste ohne Smartphone bereitgelegt
Häufig gestellte Fragen
Kann ich eine digitale Speisekarte kostenlos erstellen?
Ja. Bei doXmenu ist der erste Monat komplett kostenlos, mit allen Funktionen und ohne Kreditkarte. Danach kostet die digitale Speisekarte 12.99€ pro Monat im Jahrestarif. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht.
Wie lange dauert es, eine digitale Speisekarte zu erstellen?
Eine kleine Karte ist in etwa 5 Minuten online. Eine große Karte mit Fotos dauert länger, ist aber ab dem ersten Gericht nutzbar. Alternativ schicken Sie Ihre Karte und Ihr Logo per WhatsApp, und das doXmenu-Team legt sie innerhalb von 24 Stunden an.
Was kostet eine digitale Speisekarte im Monat?
Bei doXmenu 12.99€ pro Monat im Jahrestarif (155.88€ pro Jahr), 13.99€ im Halbjahrestarif oder 14.99€ bei monatlicher Abrechnung. Jeder Tarif enthält alle Funktionen, ohne Provisionen und ohne Gebühren pro Tisch.
Brauchen meine Gäste eine App?
Nein. Der Gast scannt den QR-Code mit der Handykamera, und die Speisekarte öffnet sich im Browser. Es gibt keinen Download und keine Anmeldung.
Muss ich den QR-Code neu drucken, wenn sich Preise ändern?
Nein. Der QR-Code verweist auf die Adresse Ihrer Speisekarte, nicht auf ihren Inhalt. Preise, Gerichte und Fotos ändern Sie im Dashboard, und der gedruckte Code bleibt gültig.
Welche Angaben braucht eine digitale Speisekarte in Deutschland?
Dieselben wie eine gedruckte: die Preise, die 14 Hauptallergene nach der LMIV (Verordnung 1169/2011) und kennzeichnungspflichtige Zusatzstoffe. Für den Preisaushang am Eingang und für Gäste ohne Smartphone halten viele Betriebe zusätzlich eine gedruckte Karte bereit.
Kann ich die digitale Speisekarte erstellen lassen?
Ja. Schicken Sie Ihre bisherige Speisekarte und Ihr Logo per WhatsApp, und das doXmenu-Team legt die digitale Speisekarte innerhalb von 24 Stunden an. Alle späteren Änderungen machen Sie selbst im Dashboard.
Starten Sie Ihren Gratis-Monat, sehen Sie sich die Preise an, oder lesen Sie, wie die QR-Speisekarte für Restaurants im Alltag funktioniert.